Wir wünschen einen guten Start ins neue Jahr! Der Einsteig in die ersten Zwanziger Jahre dieses Jahrtausends wird ganz bestimmt eine Menge neuer, vielleicht aufregender und ganz bestimmt erfreulicher Momente bieten. Das garantiert allein der Blick auf unsere bereits stehende Terminliste 2020: Unsere Seminare für Orthopädietechniker und Physiotherapeuthen, ein großer Messeauftritt und zahlreiche Begegnungen und Gespräche mit Patienten, Partnern und Interessenten steigern bereits zu Jahresbeginn die Vorfreude auf alles Kommende! Jenny Schmid und Dino Gallo skizzieren die Entwicklungen bei Ortholutions und in der Orthopädietechnik als Ausblick 2020.

Ortholutions Blog: Was wünscht Du Dir aus professioneller Sicht für Ortholutions und Dich in 2020?

Dino Gallo: Für uns im Unternehmen haben die Einhaltung von Zielen unter Wahrung von definierten Qualitätsstandards klare Priorität. Mit der Erweiterung unserer professionellen Tätigkeitsfelder, etwa in Kooperationen mit großen Orthopädietechnik-Unternehmen, liegen enorme Chancen, den Bereich der Skoliosebehandlung nachhaltig auszubauen, indem komplette Pakete mit eigenen Produkten sowie Service-Dienstleistungen angeboten werden können. Solche Partnerschaften lassen sich im Prinzip auf jedes Orthopädietechnikunternehmen übertragen. Dazu sind wir bereits mit einigen Unternehmen, auch jungen Orthopädietechnikern, in der Aufbauphase einer Zusammenarbeit. Unsere Kompetenz im CAD-Bereich schafft einen idealen Ausgangspunkt für zukunftsorientierte Lösungen. Die Digitalisierung hat die Orthopädietechnik bereits lange erfasst!
Dabei fangen wir bei uns selbst an und schöpfen weiteres Potential aus unseren Mitarbeitern. Dies schließt ein, den Mitarbeiterstab in der Produktion, vor allem der Servicefertigung im speziellen CAD und 3D-Druck, weiter zu entwickeln, auszubilden und in Verantwortung zu bringen. Angemessene klare Strukturen vor dem Hintergrund des neuen Ortholutions Markenbildes steigern die Produktivität und schaffen Identifikation.

Jenny Schmid: Wir werden eine spürbare Vergrößerung der Sichtbarkeit der vorhandenen Produktpalette erleben. Dabei bieten wir sowohl Rumpf-CAD-Projekt-Pakete als auch 3D-Print an, neben unseren bewährten und gefragten Seminaren. In Europa, speziell der der EU, wächst die Nachfrage nach Central Fabrication und weltweit erhöht sich Anzahl der zertifizierten RSC-Center kontinuierlich.
Die Welt von und um Ortholutions herum ist vielseitig und farbig. Für uns als Unternehmen bedeutet dies, den Blick für all ihre Möglichkeiten und Facetten stets offenzuhalten und zu erweitern. Neben der Erreichung unserer geschäftlichen Ziele wünsche ich mir entsprechende Achtsamkeit und Wertschätzung. Dies schließt alle erbrachten Leistungen und Qualitäten eines jeden Menschen im Team, gute Kommunikation und einen ebenso achtsamen Umgang mit Ressourcen mit ein.

Ortholutions Blog: Was werden – als Ausblick 2020 – die Highlights des Jahres sein?

Jenny Schmid: Die Möglichkeiten der Orthopädietechnik-Branche sind um ein Wesentliches höher, vor allem qualitativ hochwertiger und vielfältiger als bisher selbst angenommen oder erkannt! Dabei sehe ich großes Potential in Spezialisierungen: Die großen Hersteller und OT-Fachhäuser wachsen weiter. In diesem Zuge können kleine und mittelgroße Anbieter gezielt mit einer Spezialisierung punkten! Wenn darüber mehr Verständnis entsteht, wird diese Entwicklung stärker in den Fokus rücken. Daneben liegt eine erheblich Chance – noch und weiterhin – in der Entwicklung von 3D Print.
Wir selbst setzten 2020 zudem auf die Entwicklung und den Ausbau modernster CAD/CAM Central Fabrication.

Dino Gallo: Die Highlights sind definitiv antibiotische Prothesen-Technik. Speziell in der Arm- und Bein Prothetik sind ist die Orthopädietechnik im Hightech-Bereich angekommen. Ein Dauerbrenner ist bereits alles aus dem Bereich 3-D Druck und CAD sowie die daraus resultierenden Produkte und Dienstleistungen.

Ortholutions Blog: Welche Schwerpunkte setzt Ortholutions 2020 in der eigenen Entwicklung?

Jenny Schmid: Unser Ziel ist die Vergrößerung der Sichtbarkeit der Produktpalette und eine wesentlich stärkerer Fokus der Geschäftsleitung selbst auf die Erhöhung von außenwirksamer Sichtbarkeit. In dem Zuge werden wir über Vorträge bei Fachtagungen, OT-Veranstaltungen, aber auch gezielt ausgewählten kleineren Messen, Tagungen und in Orthopädietechnik-Schulen wie Meisterschulen aktiv sein.

Dino Gallo: Verstärkt werden wir als Ausblick 2020 darauf setzen, neben der Skoliosebehandlung auch andere Geschäftstätigkeiten im Bereich Service Fertigung mit dem gesamten Team verantwortungsvoll einzusetzen. International wie bundesweit haben wir natürlich weiterhin ein Auge darauf, wie wir die Zusammenarbeit intensivieren können, etwa mit bestehenden Partnern wie orthomanfaktur Graßl, Österreich, und Meisterschulen in Estland und und Israel, mit denen wir bereits kooperieren und dazu umfangreiche Aktivitäten geplant sind. Selbstverständlich werden auch intern in diesem Jahr Mitarbeiter trainieren. Ganz persönlich liegt mir die kürzlich gestartete Unterstützung des Projektes “Namaste – Hilfe für Nepal” am Herzen, was umso interessanter wirkt, da diese Initiative exzellent zur Marke Ortholutions passt.

– Interview: Ingo Becker

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