Das Jahr geht zu Ende und wir können auf einen Abschnitt mit interessanten Begegnungen, neuen Erkenntnissen und wertvollen Erfahrungen zurückblicken. Angesichts der Vielzahl an Entwicklungen in den Geschäftsfeldern, in denen Ortholutions aktiv ist, haben wir mit Jenny Schmid und Dino Gallo, Geschäftsführer und Gründer des Unternehmen, in ihrem Jahresrückblick 2019 gesprochen.

Ortholutions Blog: Was waren für Euch die Highlights im Jahr 2019?

Dino Gallo: Im Zusammenhang mit dem Ortholutions Geschäftsbereich Futuring Technology haben wir vor kurzem zum Ende des Jahres den Bereich Digitalisierung konsequent ausgebaut, um weitere Kapazitäten zu schaffen und weitere Arbeitsplätze im CAD-Bereich zu schaffen. Das neue Oberflächen-Digitalisierungssystem  zur anthropometrischen Datenerfassung des Rückens wirkt im Einsatzbereich der Skoliosepatienten bei der klinischen Erfassung und Dokumentation des Verlaufsstatus. Daneben wurde der Produktbereich der Herstellung propriozeptiver Einlagen gezielt ausgebaut.

Jenny Schmid: Besonders ist sicher im internationalen Geschäftsbereich von Ortholutions der Start der Aktivitäten in Irland und eine signifikante Erweiterung in Estland.
In Dublin ist es uns gelungen, eine Kooperation nach der Original RSC® Brace-Zertifizierung von Ciarnaid Hayes, Orthotic Solutions, und Niamh McGowan, Schroth PT, Pearse Street Physiotherapy Clinic, zu gestalten, diese Spezialisten als erstes nationales Behandlungsteam auf der irischen Insel zu gewinnen und diese Zusammenarbeit inzwischen weiter auszubauen.

 

 

 

 

In Estland, speziell in der Hauptstadt Tallinn und der Stadt Tartu im Süden des Landes, konnten wir weitere Schritte Richtung Entwicklung und Zusammenarbeit gehen. Hinter jeder Korsett-Versorgung mit einem Original RSC® Brace steht ein kompetentes Behandler-Team, dass an einem nachhaltigen Behandlungserfolg interessiert ist.

Dino Gallo: Im Bereich der Helmtherapie haben wir mit dem Partner Orthomanufaktur aus Österreich eine Kooperation geschaffen, durch die fachliches Know-how und Fertigungskompetenz gebündelt werden, um Patienten direkt zu versorgen und den orthopädietechnischen Fachhandel zu beliefern.

Ortholutions Blog: Gibt es Behandlungsformen und Themen aus der Orthopädietechnik, die Ihr neu in das Portfolio der Produktion von Ortholutions aufgenommen habt?

Jenny Schmid: Ein Highlight auf jeden Fall der Einblick über ein Seminar, das – nach Vertiefung – im Einstieg in die Behandlung von Scapula Alata, der sogenannten Engelsflügelkrankheit gemündet ist. Denn tatsächlich habe ich vorher neben der Erkrankung noch nicht von den entwickelten Möglichkeiten zur Therapie gehört.
Daneben steht die Erweiterung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Physiotherapeuthen zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse beim Einsatz unserer Orthesen. So konnten wir beispielsweise die Kooperation Thomas “Physio-Tom” Pielmeier aus Nürnberg für weitere Projekte vertiefen.

 
 
 
 
 
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Dino Gallo: Im Zuge der von Jenny genannten Aneignung von Know-how im Bereich Scapula Alata, und der Durchführung des Seminars haben wir Entwicklung eines neues biomechanischen Designs für eine Scapula Alata Orthese vorangetrieben. In der Behandlung Umgesetzt wird dies auf Basis eines Scans des Patienten und Ortholutions CAD. Zusätzlich verwenden wir andere Materialien, im Vergleich zu bisherigen, am Markt erhältlichen Varianten. Faktisch ist kein Gipsen mehr notwendig.

Ortholutions Blog: Welche Entwicklungen gab es im Team von Ortholutions?

Jenny Schmid: Wir konnten einige neue Mitarbeiter neu ins Team aufnehmen und integrieren. Ich möchte da niemanden besonders hervorheben, da jeder in seinem Bereich zeigt, was er kann. Daneben ist die Entwicklung unserer Mitarbeiter weiter vorangeschritten. Teilweise steht Finetuning steht an, was in der nächsten Stufe an sich immer eine Herausforderung sein kann, teils sind andere inzwischen eingearbeitet, Gute Zusammenarbeit im Team ist ein Schlüssel zu Erfolg. Wie wirksam wir tätig sind, wird sich weiter zeigen, auch in solchen Situationen, die für uns alle besonders herausfordernd sind, etwa die in 2020 bevorstehende  OT World Fachmesse (12. bis 15.05.2020 – Standnummer: offen) als abwechslungsreiches Branchentreffen Höhepunkt der Branchen

– Interview: Ingo Becker

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